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<pre>Zwar dürfte an einen vollen Dreier der Niedersachsen beim besten Willen nicht zu denken sein: Nicht zuletzt mit Blick auf die attraktiven Remis-Quoten der Wettanbieter schlagen wir bei einer Punkteteilung aber umso wohlgemuter ein.  <p> So mancher Mainzer war hinterher dennoch enttäuscht. Denn mit etwas mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor wäre gegen den Real-Bezwinger sogar ein Sieg drin gewesen.  <p>  Das ist auch dringend nötig, denn hinter den Mainzern hat der FC Köln immer noch nicht aufgegeben. Der 5-Punkte-Vorsprung, den Mainz sieben Spieltage vor Saisonende noch hat, kann unter Umständen auch schnell weg sein. <p> Andre Breitenreiter steht nach der Talfahrt der Niedersachsen gewaltig unter Druck und ist zum Handeln gezwungen. <p>  Während angesichts der gegen Wolfsburg und Augsburg erlittenen Rückschläge in der Commerzbank-Arena noch überhaupt nichts gehen wollte, hatte den Adlerträgern das Reisen zuletzt erstaunlich großen Spaß gemacht.  </pre>


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<pre>Dass der FSV aktuell auch dem ambitionierteren Teil der Liga regelmäßig die Zähne zeigt, muss nun naturgemäß auch die Werkself alarmieren — wenngleich der Gast zumindest in der jüngeren Vergangenheit nur selten etwas in Mainz zu befürchten hatte.  <p> Damit die Sachsen diese Tradition auch in dieser Saison fortführen können, müssen sie sich jedoch in der Defensive besser präsentieren als beim Auftakt gegen die Mannschaft von Lucien Favre.  <p>  „Es war eine sehr schwache erste Halbzeit von uns. Wir lagen verdient 0:2 hinten. Aber wir wussten, wenn wir hier ein Tor machen, ist noch was drin.“ <p> Zur potentiell angespannten Lage trägt etwa ausdrücklich auch die Personalie Emil Forsberg bei, den eine Rotsperre wie ein Souvenir an den früh besiegelten Untergang in der Allianz-Arena erinnert: Der für die Offensive so wichtige Schwede meldete sich gleich für drei Partien ab. <p>  – Dennis Aogo hatte der späte Sieg gegen Köln ein ganz besonderes Gänsehaut-Erlebnis beschert.  </pre> 


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<pre> Wir Wettfreunde erwarten einen dominanten Auftritt der Mainzer und dass sie gegen den Aufsteiger ohne Gegentreffer gewinnen werden.  <p> Dass sich Schalke den Hausherren zu keinem Zeitpunkt so richtig gewachsen fühlte, stellten dann auch die Ã„ußerungen des 33-jährigen unmittelbar nach dem Abpfiff klar.  <p>  Auch Amine Harit, der neue offensive Mittelfeldspieler im Schalker Kader, streut dem Gegner Rosen. <p>  Vor diesen Sechs-Punkte-Krachern träumen sich die Darmstädter jedoch wahrscheinlich flugs noch einmal in den vergangenen Herbst zurück: Am Spieltag lieferte der damalige Liga-Neuling mit einem sensationellen 1:0-Triumph in Leverkusen einen frühen Nachweis seiner Auswärtsstärke ab. <p>  Auch beim jüngsten 0:2 gegen den VfL Wolfsburg konnten die Beobachter wieder einmal eindrucksvolle Einblicke gewinnen, wie schlimm es derzeit um die Hessen steht — in der zweiten Hälfte war der Auftritt der einstmals so heimstarken Eintracht nur noch von Orientierungslosigkeit geprägt.  </pre>


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<pre> Der den Spielern somit selbst im Zuge einer solchen Pflichtübung aus sämtlichen Poren strömende Ehrgeiz sollte am Sonntag nun auch dafür Sorge tragen, dass RB Leipzig gleichfalls kaum einmal zum Luftholen kommt.  <p> Exakt zu dem Zeitpunkt, in dem der HSV zu sich zu finden beginnt, setzt sich somit auch das andere große Sorgenkind des ersten Saisondrittels endlich in Bewegung — und die kleine Aufholjagd genügte schon fast, um die Hypothek des völlig verpfuschten Saisonstarts abzutragen.   <p> Rangnick: „Wir kriegen nach einem Abspielfehler das Tor innerhalb von vier Sekunden. Mit dazu beigetragen hat das nicht vorhandene Umschaltverhalten von allen Abwehrspielern, die vorn waren. Wir hatten heute zu viele Spieler, die nicht ihre Normalform hatten.“ <p>  Die Reaktion, die folgte, untermauert die These, dass die Gladbacher in dieser Saison zu Großem fähig sind: Sie ließen sich kein bisschen beeindrucken. Und die Art und Weise, wie die Tore herausgespielt wurden, zeigt: Das, was in Gladbach passiert, ist kein Zufall.  <p> Dies könnte durchaus zur Folge haben, dass die Hertha nun bereits mit ehelichen Selbstzweifeln im Breisgau vorstellig wird: An einem frühen Gegentreffer hätten die Berliner deshalb sicherlich noch stärker als zuletzt die glücklich davongekommenen Bayern zu knabbern.  </pre>


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<pre> So hatte die Borussia zuletzt beim Sechs-Punkte-Spiel auf Schalke zwar einen spielerisch herausragenden Tag erwischt; weil sich Gladbach jedoch zu sehr an Murphys Gesetzte hielt, ging das Gastspiel in der Veltins-Arena zu guter Letzt dennoch daneben.  <p> Wie Leipzig gegen Stögers Ex-Klub Köln verabsäumten es die Schwarz-Gelben im Duell mit den Fuggerstädtern, den Sack vorzeitig zuzumachen. Marco Reus brachte den BVB in der 16. Minute in Führung, doch danach lief offensiv plötzlich nichts mehr.  <p>  Da obendrein zwei der letzten drei Heimspiele verloren gingen, hat das Formbarometer in der BayArena zu allem Überfluss gerade erst zum Sinkflug angesetzt; über die Rückschläge gegen Hoffenheim und Leipzig tröstete nur ein knapper 3:2-Erfolg gegen Darmstadt 98 hinweg. <p>  „Jetzt brauchen wir keine großen Sprüche mehr machen. Jetzt müssen wir Spiele gewinnen.“  <p> Alles in allem kann sich Pal Dardai über die sich ihm bietenden personellen Möglichkeiten somit nicht beschweren — wenngleich der Hertha am Ende einer weiteren Englischen Woche einmal mehr nicht nur taufrische Kräfte zur Verfügung stehen.  </pre>


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